Vertrieb von Vliesstoff-Filtermedien für Atemschutzmasken

Details zu unseren Vliesstoffen für Masken finden Sie hier.

 
#sandlerpuzzle

#sandlerpuzzle

Nachhaltigkeit

Erfahren Sie mehr über die nachhaltigen Rohstoffe, die wir verwenden, und die Vliesstoffe, die wir daraus herstellen.

#sandlerpuzzle

Sandler ebnet den Weg zu umweltfreundlichen Produktlösungen. Vliesstoffe aus natürlichen oder recycelten Rohstoffen sind die Basis für nachhaltige Endprodukte.
Unser Beitrag für eine bessere Zukunft.

Jede Innovation und Initiative ist ein Teil unseres #sandlerpuzzle, stetig erweitert mit Fortschritten in Technologien und Produkten. Erfahren Sie mehr über die nachhaltigen Rohstoffe, die wir verwenden, und die Vliesstoffe, die wir daraus herstellen.

 

 

Impfstart

Impfstart

Impfstart im Unternehmen

Im Rahmen der Impfkampagne des Landkreises Hof begrüßte Sandler am 28.4. den bayerischen Staatsminister für Gesundheit und Pflege, Klaus Holetschek, in Schwarzenbach.

Impfstart

Im Rahmen der Impfkampagne des Landkreises Hof begrüßte Sandler am 28.4. den bayerischen Staatsminister für Gesundheit und Pflege, Klaus Holetschek, in Schwarzenbach.
Nachfolgend die Pressemeldung des Landkreises Hof.

 

Bayerns Gesundheitsminister Holetschek begleitet Impfstart der Unternehmen im Hofer Land

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek hat heute die Sandler AG besucht und dabei den offiziellen Startschuss für die Impfungen in Unternehmen im Hofer Land gegeben.

Das Impfzentrum Hofer Land hatte dazu von Seiten des Freistaates Bayern erneut ein Sonderkontingent an Impfstoff zur Verfügung gestellt bekommen. Mit mobilen Impfteams werden in den kommenden Tagen zunächst Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der 20 größten Unternehmen in Stadt und Landkreis Hof geimpft.

„Die aktuellen Herausforderungen, vor allem in Regionen mit hohen Inzidenzwerten, können nur durch ein verstärktes Impfen gemeistert werden. Daher ist es wichtig, dass der Freistaat Bayern, insbesondere Gesundheitsminister Klaus Holetschek, in stetigem Austausch mit uns steht und uns einmal mehr durch ein Sonderkontingent an Impfstoff unterstützt. Mit einer aktuellen Impfquote von 36,3 sind wir auf einem guten Weg zur Immunisierung“, so Landrat Dr. Oliver Bär.

Mit personeller Unterstützung der Bundeswehr werden in Hof seit Mitte April 2.000 zusätzliche Impfdosen pro Woche verimpft. Damit leistet der Freistaat einen wichtigen Beitrag zur schnellen Durchimpfung der Bevölkerung im Hofer Land sowie in den angrenzenden Regionen.

„Unser Ziel ist klar: Wir erhöhen die Kapazitäten des Impfzentrums. So können wir das Tempo der Impfungen noch weiter beschleunigen. Denn vor allem in hochbelasteten Grenzgebieten ist es wichtig, die Bevölkerung und die Belegschaft von Unternehmen so schnell wie möglich zu impfen. Gerade wenn wir uns die Belegung der Intensivbetten anschauen, stellen wir fest, dass immer mehr jüngere Menschen, die im Arbeitsleben stehen, schwer an COVID-19 erkranken. Mit den Impfungen in Betrieben wollen wir genau da gegensteuern“, so Gesundheitsminister Holetschek.

Durch das Sonderkontingent können zunächst 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter pro Unternehmen geimpft werden. Darunter auch Beschäftigte des Vliesstoffherstellers Sandler aus Schwarzenbach an der Saale. „Es ist uns sehr wichtig, so schnell wie möglich viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter impfen zu lassen, denn die Impfung ist unserer Ansicht nach eine der wirksamsten Maßnahmen zur Überwindung der Pandemie. Aus diesem Grund haben wir bereits frühzeitig die Organisation innerbetrieblicher Impfungen geplant. Wir sind unserem Landrat Dr. Oliver Bär sehr dankbar dafür, dass Sandler bei der Vergabe des Sonder-Impfkontingents berücksichtigt wurde. Am heutigen Impftag haben wir die Möglichkeit, unser Konzept mit Hilfe des mobilen Impfteams in die Tat umzusetzen und unser hauseigenes Impfzentrum einzuweihen“, so Dr. Christian Heinrich Sandler, Vorstandsvorsitzender der Sandler AG.

Seit Anfang des Monats konnte sich die Belegschaft intern für eine Impfung durch die Betriebsärztin anmelden. Für die Sonderimpfungen erhielten nun zuerst diejenigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen Termin, die sich bereits für eine mögliche betriebsinterne Impfung registriert hatten. Dabei wurden vorrangig gewerbliche Tätigkeitsbereiche – allen voran die Produktion, wie auch Instandhaltung, Lager, Labor oder auch Werkschutz – berücksichtigt. Die übrigen Sonderimpfdosen gehen an Mitarbeiter aus der Verwaltung, die wenig oder keine Möglichkeit haben, im Home-Office zu arbeiten, sowie an Auszubildende.

Erfolgreicher Jahresabschluss

Erfolgreicher Jahresabschluss

Sandler wächst trotz Corona

Trotz der Pandemie blickt Sandler auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2020 zurück.

Erfolgreicher Jahresabschluss

Umsatz und Zahl der Mitarbeiter legen zu. Für die Produktion von Vliesstoffen für Atemschutzmasken entstehen zusätzliche Kapazitäten. Wegen der Pandemie verschieben sich die Anforderungen innerhalb des Unternehmens deutlich. Auch die Niederlassung in den USA hat ein turbulentes Jahr hinter sich.

Schwarzenbach an der Saale/Perry – Trotz der Pandemie blickt Sandler auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2020 zurück. Der Vliesstoffspezialist steigerte seinen Jahresumsatz von 322 auf 328 Millionen Euro und stellte 60 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein. Die Belegschaft der Firmengruppe wuchs damit auf 940; dazu gehören 19 Auszubildende, die 2020 ihre Berufslaufbahn begannen. Mit erweiterter Belegschaft startete Sandler durch, um einen Beitrag im Kampf gegen das Coronavirus zu leisten. Dabei konnten die Spezialisten aus Oberfranken ihre jahrzehntelangen Erfahrungen im Bereich Filtration wirkungsvoll einsetzen: Sandler bündelte die Kräfte, um so viel Vliesstoff für Atemschutzmasken zu produzieren wie möglich.

IDie Versorgungsengpässe mit Masken während der ersten Phase der Pandemie verschärften sich indes schnell und dramatisch. „Deshalb entschlossen wir uns im April kurzerhand für die Investition in eine weitere Anlage zur Fertigung von Vliesen für Atemschutzmasken“, erinnert sich Vorstandsvorsitzender Dr. Christian Heinrich Sandler. In Rekordzeit entstand die neue Anlage am Stammsitz in Schwarzenbach an der Saale (Landkreis Hof). Schon im August 2020 startete die Produktion, und von September an lief die Vliesstoffstraße 24 Stunden am Tag, sieben Tage in der Woche. Entsprechend stolz auf das Sandler-Team zeigt sich der Chef.
Seit Mai vergangenen Jahres bringt das Unternehmen seine Kompetenzen als Gründungsmitglied des Masken-Verbundes Bayern ein. Daraus resultiert eine vollständig bayerische Wertschöpfungskette, die die medizinischen Produkte für den Einsatz gegen Corona herstellt.

Mit dem Virus veränderten sich die Anforderungen der Märkte an Sandler rasant. In den Bereichen Automobilindustrie und Möbelfertigung entwickelte sich die Auftragslage im zweiten Quartal 2020 rückläufig. Derweil stieg die Nachfrage in anderen Segmenten, wie Vliese für Desinfektionstücher oder persönliche Schutzausrüstung, deutlich. Gleichzeitig investierte Sandler erheblich in die Modernisierung von Arbeitsplätzen und in die Sanierung von Werksgebäuden. Schwerpunkte des Ausbaus von Produkten lagen unter anderem in den Bereichen Bauindustrie und Hygieneartikel. Zudem erweiterte das Unternehmen seine Kollektion effizienter Schalldämm-Materialien für Büro- und Raumakustik.

Sandler sah sich indes mit einer weiteren coronabedingten Herausforderung konfrontiert: Das Virus und die damit verbundenen Reisebeschränkungen wirkten sich auch auf die Niederlassung Sandler Nonwoven Corporation in Perry im US-Bundesstaat Georgia aus. In einem zweiten, für diesen Zweck neu errichteten, Betriebsgebäude galt es, eine weitere Produktionsanlage zu installieren. Für den strategischen Ausbau der US-Tochter müssen regelmäßig Spezialisten vom oberfränkischen Hauptsitz in die Vereinigten Staaten reisen, was sich aber durch die Reisebeschränkungen verzögerte. Deshalb musste sich das US-Team zunächst eigenständig um den Aufbau kümmern. Seit Herbst 2020 konnten die Experten aus Deutschland dann wieder einreisen und mithelfen. Mit dem Ergebnis, dass Ende Dezember die ersten Testläufe an der neuen Fertigungslinie über die Bühne gingen. Derzeit befindet sich die Inbetriebnahme in der finalen Phase.

Zusätzlich zur Sorge um die Aufrechterhaltung von Lieferketten prägten erhebliche Schwankungen der Rohstoffpreise und Frachtkosten das Geschäftsjahr 2020.  Vorstandschef Dr. Sandler sieht im Teamgeist den Grund dafür, warum das Unternehmen die angespannte Lage so erfolgreich meistern konnte:  Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus von Absatzrückgängen betroffenen Bereichen griffen beherzt dort mit ein, wo das Geschäft brummte, etwa in der Produktion von Vliesstoff für Masken.

Traditionell großes Gewicht legt Sandler auf das Thema Nachhaltigkeit. Diesem Anliegen folgte das Unternehmen auch 2020 mit dem Ausbau beider Standorte und mit innovativen Produktlösungen zur Schonung wertvoller Ressourcen. Dabei setzt Sandler unterschiedliche Naturfasern und recycelbare Materialien ein. Sie finden Verwendung sowohl in langlebigen technischen Vliesstoffen als auch für Einwegprodukte im Bereich Hygiene. Gemeinsam mit Kunden und Partnern untersuchte das Unternehmen neue Rohstoffe zur Fertigung von Vliesstoffen – zum Beispiel aus Ananas, Flachs, Bambus oder Mais. Im April 2020 standen diese Innovationen in den sozialen Medien im Mittelpunkt des „Green Month“. Dabei stellte Sandler jede Woche eine weitere alternative Faser vor. Begleitet wurde das Ganze durch eine Spendenaktion: Für jeden geteilten Beitrag spendete Sandler einen Euro an eine Organisation, die damit 500 Bäume pflanzen konnte. Sandler verfolgt konsequent das Ziel, bei der Fertigung seiner Produkte den ökologischen Fußabdruck weiter zu verkleinern.

Apropos nachhaltige Entwicklung: Das Unternehmen stellt Wachstum und Innovation auch für das Jahr 2021 in den Vordergrund. „Durch die Erfahrungen und Erkenntnisse aus dem Krisenjahr 2020 ist unsere gewachsene Belegschaft dafür hervorragend gewappnet“, sagt Dr. Christian Heinrich Sandler.