Bildung fördern – Sandler stiftet Professur

Am 24.09.2020 wird an der Hochschule Hof, Campus Münchberg, das neue Textilforschungszentrum eingeweiht. Um die fundierte textilspezifische Ausbildung in der neuen Einrichtung zu unterstützen, hat die Sandler AG eine Professur im Gesamtwert von 600.000 Euro gestiftet.

Seit vielen Jahren engagiert sich Dr. Christian Heinrich Sandler gemeinsam mit anderen Unternehmern und Verbänden maßgeblich für die Errichtung eines Textilforschungszentrums am Standort Münchberg. Ende 2016 bewilligte die Staatsregierung die Einrichtung des Institutes und legte damit den Grundstein für den Ausbau textilspezifischer Ausbildung, die für die Sandler AG und andere Unternehmen in der Region essentiell ist. Für Sandler war es Anliegen und Aufgabe zugleich, dieses Lehrgebiet weiter zu fördern und so entschloss sich die Sandler AG, 600.000 Euro für einen Stiftungslehrstuhl bereitzustellen. Das Unternehmen leistet damit einen weiteren Beitrag zur Bildungs-Infrastruktur für die Region Hochfranken.

Bereits seit 2019 ist der neue Lehrstuhl besetzt: Prof. Dr. Claus-Ekkehard Koukal hat an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften im Studienfach Innovative Textilien einen Lehrauftrag für die Gebiete Vliesstofferzeugung, Spinnerei, Weberei-Vorbereitung und Textile Kette.
Vor seiner Tätigkeit an der Hochschule war Professor Koukal in der Wirtschaft unter anderem in der Textilbranche und im Bereich Forschung und Entwicklung beschäftigt. Auch weiterhin ist er neben seinem Lehrauftrag in Beratung und Forschung aktiv. Das Forschungsprojekt EFRE: Die Zukunft – Textilindustrie 4.0, das seinen Fokus auf den Transfer von Know-How aus der Forschung in kleine und mittelständische Unternehmen legt; oder das Projekt Traveltex, in dem es um die Entwicklung von funktionalen Gestricken für Reisebekleidung geht, sind dabei nur zwei Beispiele.

„Die enge Zusammenarbeit mit Hochschulen und Forschungszentren ist für uns sehr wichtig. Daher pflegen wir diese Partnerschaften seit Langem“, erläutert Dr. Sandler. „Wir sind froh, die textilspezifische Ausbildung in der Region auch weiterhin unterstützen zu können.“