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ATMUNGSAKTIVITÄT

Atmungsaktivität bezeichnet die Fähigkeit eines Flächengebildes, Luft und Wasserdampf entweichen zu lassen. Diese Eigenschaft verhindert ein Anstauen von Feuchtigkeit. Das Textil schafft damit hohen Komfort in der Anwendung und schützt gerade bei direktem Hautkontakt vor Reizungen.

  • Hygieneprodukte & Wundversorgung: Atmungsaktive Vliese lassen die Haut atmen, erhöhen so den Komfort im Gebrauch und verhindern auch bei längerer Anwendungsdauer Reizungen und Anstauung von Flüssigkeit.  
  • Automobil: Atmungsaktive Textilien im Sitz steigern gerade auf lange Strecken den Fahrkomfort. 
  • Bauindustrie: Diffusionsoffene Vliesstoffe leisten einen Beitrag zur Wohngesundheit: Sie lassen die Wände bei Bedarf atmen. Gleichzeitig wird dadurch die Ansammlung von Feuchtigkeit verhindert und so Bauschäden wie auch gesundheitlichen Belastungen durch Schimmelbildung vorgebeugt.
  • Matratzen und Bettwaren: Atmungsaktive Werkstoffe lassen uns besser und gesünder schlafen. 
  • Bekleidungstextilien: Atmungsaktivität ist ein wesentliches Charakteristikum für die Produktqualität 

Die Atmungsaktivität, auch Wasserdampfdurchgangswiderstand, kann gemäß DIN EN 31092 beziehungsweise ISO 11092 anhand des Thermoregulationsmodells der Haut gemessen werden. Sie gibt an, wie Schweiß durch das Material transportiert wird.